NEWS aus dem Logistikcluster „LogistikLand NRW“

Am 15. Juli 2013 startete das Online-Voting unseres diesjährigen Wettbewerbs „Logistikstandort des Jahres 2013 in NRW“ auf der Website www.logistikcluster-nrw.de . Bis zum 6. September 2013 haben Sie nun die Möglichkeit, Ihren Standort durch Ihre Stimme zu unterstützen. Weitere Informationen dazu erhalten Sie weiter unten in diesem Newsletter. Mehr zu den Veranstaltungen im Juli finden Sie unter „Aktivitäten“. Auch in den Ferien gibt es mit unserem BranchenForum „LogistikMarketing.NRW“ noch ein Veranstaltungshighlight. Mehr dazu unter „Termine“. In unserem „Thema des Monats“ haben wir wieder unseren NRW.LOGISTIKINDEX. Nach einem schwierigen Start konnte das zweite Quartal 2013 zum Ende hin getrieben von positiver Zukunftserwartung wieder im positiven Bereich abgeschlossen werden. Auch in diesem Monat finden Sie in den Logistik.NEWS NRW wieder erneut unsere „Gute Nachricht des Monats“.

Der Newsletter „Logistik.NEWS NRW“ ist für jedermann kostenlos, allerdings erhalten die Mitglieder des Netzwerks weitergehende Informationen zu den einzelnen News. Die Rubrik „News von Mitgliedern des LogistikCluster NRW“ ist für Pressemitteilungen und Nachrichten der Clustermitglieder reserviert. Die Rubrik „Logistik-NEWS aus Nordrhein-Westfalen“ enthält die wichtigsten Meldungen zu Unternehmen aus NRW, zu Neuansiedlungen oder zur Verkehrspolitik.

Auch im Juli konnten wir wieder neue Mitglieder im clustertragenden Log-IT Club begrüßen. Mehr dazu finden Sie auch in unserer Rubrik „Neue Mitglieder“. Wenn Sie Interesse an einer Mitarbeit im Cluster haben, wenden Sie sich einfach an Herrn Peter Abelmann unter p.abelmann@sci.de. Wir versorgen Sie dann mit weiteren Informationen.

Der nächste Newsletter erscheint voraussichtlich am 30. August 2013.


Aktivitäten

Am 08. Juli 2013 fand in den Räumen der niederrheinischen IHK in Duisburg das zwischenzeitlich fünfte Branchenforum SchifffahrtHafenLogistik NRW statt. Dabei wurde Landesverkehrsminister Groschek das „Duisburger Flächenpapier“ überreicht. Darin fordert die NRW-Logistikbranche die Sicherstellung von Entwicklungsflächen innerhalb aber auch außerhalb der Häfen. Weitere Themen des Nachmittags waren die weltweite maritime Entwicklung sowie die Anforderungen von Handel und Industrie an das System Binnenschifffahrt und die Politik. Dr. Christoph Kösters, Clustermanager des Logistikclusters NRW und VVWL-Hauptgeschäftsführer, betonte gegenüber Minister Groschek, dass die ausreichende Verfügbarkeit und Sicherung geeigneter Logistikflächen ein entscheidender Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfestigkeit des Logistikstandortes NRW ist. Bemerkenswert ist, dass namentlich 17 Industrieunternehmen, Hafen- und Logistikdienstleister aus dem Cluster-Branchenkreis SchiffahrtHafenLogistik.NRW, 9 aus dem Branchenkreis Logistikimmobilien und -Flächen.NRW sowie die Häfen aus NRW die Erklärung mittragen.

„NRW ist maritim, wir sind Atlantik-Anlieger“, mit dieser vielleicht außerhalb NRW etwas überraschenden Kernthese eröffnete Michael Groschek, Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, den Reigen der hochkarätigen Referenten des BranchenForums. NRW habe nach wie vor den größten Industriebesatz in Deutschland, das solle auch so bleiben und dafür benötige NRW die maritime Anbindung zu den ZARA-Häfen noch dringender als zu den ebenfalls für NRW wichtigen deutschen Nordseehäfen, so der Minister weiter. Insofern sei es wichtig, im Rahmen der Umsetzung des Nationalen Hafenkonzepts auf die Gleichbehandlung der Korridore der deutschen Wirtschaft zu/von den ZARA-Häfen mit den sonstigen maritimen Korridoren in Deutschland zu achten. Zentrale Aufgabe des derzeit in der Überarbeitung befindlichen NRW-Hafenkonzepts sei es, die Hafenwirtschaft zu stärken, die Entwicklungschancen der Häfen zu stabilisieren und stärker die Rolle von Logistik und Häfen als Jobmotoren zu verdeutlichen.

Bezogen auf das Thema „Flächen“ sieht Michael Groschek einen „unbestrittenen Engpass“ in den Häfen. Hier gelte es z.B. zu erreichen, dass sich auch Nachbarstädte der Hafenstandorte mit dem Thema „Hafen und Logistik“ identifizieren. Der Minister nannte hier zur Verdeutlichung als (gegriffenes) Beispiel für Duisburg den Begriff „LogPort Oberhausen“. Zum Thema „Infrastruktur“ sieht der Minister einen parteiübergreifenden Konsens dahingehend, dass mehr Steuermittel erforderlich sind, und erwartet mehr Einnahmen aus einer ausgedehnten bzw. erhöhten Lkw-Maut. Michael Groschek setzt diesbezüglich (als Mitglied derselben Kommission) auf die Ende September erwarteten Ergebnisse der eingerichteten „Bodewig-Kommission“ zu einem zu empfehlenden Infrastrukturfinanzierungsmodell.

Joachim Schürings, stv. Vorsitzender des Deutschen Seeverlader-Komitees (DSVK) im BDI und Teamkoordinator Einkauf/Logistik bei ThyssenKrupp Steel Europe AG, hatte gleich eine lange Wunschliste von Optimierungsfeldern zur Zukunftsfähigkeit des maritimen Logistikstandortes NRW. Es gelte maritime Lieferketten, intermodale Transfermöglichkeiten und die konkreten Prozesse im gemeinsamen Ansatz aller Beteiligten zu optimieren. Er blieb auch kein konkretes Beispiel schuldig. So böten die Themen großströmige Punkt-Punkt-Verkehre in der Binnenschifffahrt, Kooperationskonzepte unter Terminals und Vessel Sharing unter Binnenschifffahrtsreedern Ansatzpunkte. Zudem seien deutliche Fortschritte bei der „Harmonisierung“ der eingesetzten IT-Lösungen und der Integration der diesbezüglichen Schnittstellenpartner auf der Tagesordnung. Aber auch Behörden und Politik sollten sich für eine effizientere Zusammenarbeit der transportbegleitenden Behörden einschließlich des Zolls und die Schaffung des EU-Marktes auch für den Inner-EU-Seeverkehr einsetzen. In Bezug auf die See-Containerreeder schilderte Joachim Schürings aktuell eine spürbare Verbesserung im Service (Stichworte: Container-Qualität, Fahrplaneinhaltung, Information), wertete dies aber als Momentaufnahme, die ihre Nachhaltigkeit noch zu beweisen habe.

Prof. Dr. Burkhard Lemper, Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL), sieht für 2013 ein Wachstum der Welt-Containerseeverkehre von 5 % bis 6 %. Bis auf Weiteres sei kein Zurückschwenken auf die durchschnittlichen Wachstumsraten im Containerverkehr von vor 2008 (9–10 %) zu erwarten.

Eine Erholung der Wachstumsraten im Welthandel erwartet Prof. Lemper erst ab 2014. Einschlägige Prognosen gingen im See-Containerverkehr bis 2020 von weltweiten durchschnittlichen Wachstumsraten von gut 6 % aus. Angesichts gesunkener Umsatzrenditen seien die Seereeder weiter unter Druck. Die verkündete Kooperation „P3“ von Maersk, MSC und CGA/CGM könne möglicherweise ratenstabilisierende Effekte haben. Der Trend zu größeren Schiffen und – dadurch auch ausgelöst – weiterhin Flottenwachstum halte an, für Ende 2013 rechnet Prof. Lemper mit einer Auflieger-Tonnage von 700.00 bis 800.00 TEU weltweit.

Harald Wöhlbier, Geschäftsführer IKEA Distribution Services GmbH, Dortmund, sieht sich mit seinem Distributionszentrum am Standort NRW für über 270 IKEA-Häuser in Europa und auch Nah-/Mittelost sehr gut platziert. Lage, verkehrliche Anbindung und Akzeptanz seien wesentliche Standortfaktoren. Dr. Arndt Glowacki, Leiter der Hafenbetriebe, Site Services Ruhr Nord, der Evonik Industries AG, sind für die zukünftige weltweite Versorgungssicherheit seines Standortes insbesondere die simultane Verfügbarkeit mehrerer leistungsstarker Verkehrswege von Bedeutung. Hier kritisierte er die im Kanalgebiet durch die Brückenhöhen gegebenen zeitaufwändigen Ballastaufnahmen leerer Binnenschiffe, die fehlenden Lückenschlüsse etwa der A52 im nördlichen Ruhrgebiet und beschrieb auch Handlungsbedarf im Schieneninfrastrukturbereich.

Michael Viefers, Mitglied des Vorstandes Rhenus AG & Co. KG, sowie Prof. Lemper erwarten, dass die Wachstumsraten im Containerverkehr nicht ganz so hoch ausfallen wie vor 2009 prognostiziert. Zudem sei noch offen, was hiervon und vom Schiffsgrößenwachstum ausgelöst tatsächlich ins Hinterland ströme oder erst einmal über Feeder-Seeverkehre weiterverteilt werde. Dennoch werde es nennenswertes Wachstum geben und die Terminals müssten daher in den Seehäfen insgesamt schlagkräftiger in Bezug auf ihre Hinterlandanbindung werden.

Wenngleich u.a. Dr. Arndt Glowacki und Michael Viefers derzeit recht zufrieden mit der aktuellen Umfeld-Akzeptanz für Hafenumschlagsaktivitäten zu sein scheinen, ist dies von Standort zu Standort offenbar unterschiedlich. Wie bei der zukunftsfesten Sicherung von Flächen für logistische Nutzungen, so Dr. Christoph Kösters, sei aber hier nicht nur in NRW großer Handlungsbedarf. Es sei sorgfältig zu beobachten, wie sich laufende politische „Projekte“ wie der Klimaschutzplan NRW oder die Infrastrukturdiskussion auf die Leistungsfähigkeit von Logistikstandorten auswirkten. Michael Viefers und Dr. Arndt Glowacki sind der Meinung, die NRW-Landesregierung habe die Bedeutung der Logistik für den Wirtschaftsstandort NRW erkannt, die politische Unterstützung sei zu erkennen. Zu messen sei sie, wie die gesamte Politik, aber an der tatsächlichen Umsetzung. Dr. Arndt Glowacki wies darauf hin, dass die industrielle Wertschöpfung für die Logistik die entscheidende Plattform ihrer wirtschaftlichen Aufgaben und Beschäftigung darstelle. Insofern seien die diesbezügliche Vernetzung zu verbessern und auch der Industriestandort NRW zu sichern. Für Harald Wöhlbier ist für die Zukunftsfähigkeit des Logistikstandortes NRW eine verlässliche und kontinuierliche Infrastrukturentwicklung von zentraler Bedeutung.

Am 17. Juli 2013 fand bei herrlichem Wetter das Sommerfest des 3rd Wednesdays im
e-port-dortmund statt. Wie immer präsentierte sich dort das LogistikCluster NRW mit seinem Messestand und führte seinen LOG-IT-Stammtisch durch. In diesem Rahmen trafen sich wie gewohnt einige Mitglieder des Clusters – gleichzeitig konnten einige interessierte Besucher des Sommerfestes über eine Mitgliedschaft im Cluster informiert werden. Wie immer hatte das Team des e-port ein tolles Programm für das Sommerfest organisiert. Es ging dabei um sportliche Spitzenleistungen. Es referierten Carsten Oberhagemann, Geschäftsführer Deutschland-

Achter GmbH und Urs Käufer, Welt- und Europameister im Rudern. Dabei wurde eine Verbindung zwischen sportlichem und geschäftlichem Erfolg gezogen. Anschließend konnte bei etwas Frischem vom Grill und einem kühlen Getränk noch ausführlich Networking betrieben werden.

Rund 70 Teilnehmer fanden sich am 25. Juli zum 8. BranchenForum„Personal in der Logistik“ in den Räumen der IHK Mittleres Ruhrgebiet in Bochum ein. Unter dem Motto „Arbeitswelt im Wandel – Zukunftswerkstatt Logistik“ wurde bei der Kooperationsveranstaltung zwischen dem last mile logistik netzwerk, dem LogistikCluster NRW und den Ruhr-IHKen ein Blick in die Zukunft gewagt: Welche Anforderungen hält die Arbeitswelt im Jahr 2030 bereit? Wie schafft man flexiblere Rahmenbedingungen für die Branche? Und wie bekommt man den Fachkräftemangel in den Griff? Diese Fragen standen bei Vorträgen und in der Arbeit der Workshops im Vordergrund.

Begrüßt wurden die Anwesenden von Marion Troitzsch vom Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk NRW  und von Dr. Christoph Kösters, Verband Verkehrswirtschaft und Logistik Nordrhein-Westfalen e.V. und Logistik Cluster NRW. Frau Troitzsch wies darauf hin, dass in NRW bis 2025 rund 600.000 weniger Erwerbspersonen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen werden, so dass gerade kleine und mittelständische Unternehmen gefordert sind auf innovative Personalkonzepte und Imagewerbung zu setzen. Ferner machte Dr. Kösters darauf aufmerksam, dass die Logistikbranche darauf angewiesen ist schneller und agiler auf die Änderungen der Arbeitsmärkte zu reagieren. So stehen die Wirtschaftsbranchen untereinander in „zunehmenden Wettbewerb um die besten Köpfe“.

Prof. Dr. Jutta Rump vom Institut für Beschäftigung und Employability der Hochschule Ludwigshafen stellte gleich zu Beginn ihres Vortrages „Die Arbeitswelt auf dem Weg in das Jahr 2030“ klar, dass heute nicht mehr nur über den demografischen Wandel gesprochen werde, sondern er längst Alltagsrealität sei. „Wir wissen, wie viele Menschen in den letzten Jahren geboren wurden und demzufolge können wir ganz einfach berechnen, wie viele arbeitsfähige Menschen zwischen 15 und 67 Jahren im Jahr 2030 dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen werden.“ Die schwierigste Phase wird ihrer Ansicht nach der Wirtschaft zwischen den Jahren 2030 und 2038 bevorstehen.

Nach einer Studie der Robert Bosch Stiftung ist von einem flächendeckenden Fehlen von 6,5 Millionen Fachkräften in 2030 auszugehen. Dies betrifft in besonderem Maße auch die Logistikbranche, die bereits heute ein Engpass an Arbeitskräften zu verkraften hat. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass es statt einzelner Maßnahmen ein Ineinandergreifen verschiedener Maßnahmenpakete geben muss, z.B.: Abschaffung des Renteneintrittsalters, neue Arbeitszeitmodelle, familienpolitischen Maßnahmen u.v.m. Nach Frau Prof. Dr. Rump ist Familienpolitik  faktisch Wirtschaftspolitik ,„und das müssen die zuständigen Ressorts endlich anerkennen und gemeinsam entsprechende Mittel bereitstellen.“ Des Weiteren  werde der Arbeitsmarkt weiblicher und verändere sich von einem Arbeitgebermarkt zu einem Arbeitnehmermarkt. Folglich hat das für die Zukunft gerüstete Unternehmen flache Hierarchien, ist projektorientiert und zeichnet sich durch eine hohe Innovationsbereitschaft aus. Für zufriedene und langjährig verbundene  Mitarbeiter gilt, dass ein Gleichgewicht aus Kompetenz, Gesundheit und Motivation Grundlage für den Erfolg des Unternehmens sein wird.

Markus Rasche vom Bildungswerk Verkehr Wirtschaft Logistik Nordrhein-Westfalen e.V., nahm den Ball in Sachen Arbeitszufriedenheit und Mitarbeitermotivation auf: „Will man die Herzen der Kunden erreichen, muss man in den Herzen der Mitarbeiter anfangen.“ Er stellte die Ergebnisse einer Studie der Miebach Consulting AG über „Mitarbeiterzufriedenheit in der Logistikbranche“ vor. Ergänzt durch den Gallup Engagement Index ergibt sich daraus, dass gerade Mitarbeiter in den niedrigen Lohngruppen, wie in der Logistikbranche häufig vertreten, über leistungsorientierte Vergütungssysteme, wie von Führungskräften oft bevorzugt, nicht wie erwartet zu motivieren sind. Für die befragten Mitarbeiter geht es in erster Linie um eine Grundsicherung des Einkommens auf einem höheren Niveau und damit auch einer längerfristigen Motivation, dem Arbeitgeber gegenüber loyal und vor allen langfristig erhalten zu bleiben.

Dr. Edelgard Kutzner von der Sozialforschungsstelle der TU Dortmund machte deutlich, dass es für Unternehmensleitungen wichtig sei, eine Unternehmenskultur zu entwickeln, in der das Thema „Diversity Management“ Raum habe, und zusätzlich ein Betriebsklima geschaffen werde, in dem die Unterschiede und Gemeinsamkeiten aller Belegschaftsmitglieder Platz fänden und akzeptiert würden. „Unternehmen müssen miteinander reden und sich gegenseitig davon anstecken, dass Vielfalt etwas Wertvolles ist. Unternehmer/innen und Geschäftsführer/innen, die sich für Diversity Management entschieden haben, sind die besten Botschafter, um andere davon zu überzeugen, diese Unternehmenssteuerung auch aktiv umzusetzen.“

Ein weiterer Ansatz, um dem Fachkräftemangel auf Grund überalteter Belegschaften und dem damit verbundenen Verlust von Wissen zu begegnen, ist ein ausgefeiltes Wissensmanagement in Unternehmen. „Wissensmanagement als Wettbewerbsvorteil in dynamischen Märkten“ stellten Prof. Dr. Nicole Richter von der Adam-Ries-Fachhochschule in Düsseldorf sowie Dr. Christian Jacobi und Fabian Lakenbrink von der agiplan GmbH vor. Im Mittelpunkt ihrer Ausführungen: das System des Dualen Studiums aus Unternehmersicht. Für alle drei sind die Vorteile des dualen Studiums mehr als eindeutig: „Wir profitieren von den praktischen Ansätzen, die die Studenten aus den Unternehmen mitbringen, und die Unternehmen profitieren von den Studenten, die das Gelernte sofort in der Praxis anwenden können. Die Studenten lernen aus beiden Bereichen das Beste und können sich in der Praxis mit den neuesten Erkenntnissen einbringen.“ 

Eine wichtige Erkenntnis beim Thema Wissensmanagementist, dass es nicht alleine ausreicht, eine technische Plattform einzuführen, auf die alle Mitarbeiter zugreifen können. Die aktive Nutzung muss gelernt werden. Gerade beim Thema impliziertes Wissen – also Wissen, das im Laufe der Berufserfahrung gelernt wird – ist es schwierig, dieses Wissen beim Ausscheiden aus dem Berufsleben zu sichern und vor allem in für alle zugängliche Worte zu fassen. „Alle vier Jahre verdoppelt sich unser Wissen, aber die Halbwertzeit nimmt ab. Alle zwei Jahre ist vorhandenes Wissen bereits veraltet“, fasste Prof. Richter zusammen.

Im Juli liefen auch erneut einige unserer Branchenkreise. Mehr zu den Branchenkreisen finden Sie auf unserer Website unter www.logit-club.de. Sie sehen hier jeweils eine kurze Beschreibung der Inhalte dieser „Arbeitsebene“ des Clusters sowie Hinweise für eine mögliche Teilnahme und einen Ansprechpartner. Soweit Branchenkreise auch weitere Papiere oder Unterlagen erstellt haben, sind diese ebenfalls hier enthalten. Aktiv sind „Logistikimmobilien und Flächen“, „Ernährungswirtschaft“, „Marketing“, „Personal“, „Handel“, „Schifffahrt und Häfen“, „Möbellogistik“, „Speditionssoftware und Telematik“, „Logistik-IT“, „Grüne Logistik“ und „ChemieLogistik.NRW“. Wenn Sie dazu mehr Informationen haben möchten, melden Sie sich einfach unter p.abelmann@sci.de. Wir streben auch nach wie vor die Gründung von weiteren neuen Kreisen mit anderen NRW-Landesclustern oder Partnern an.

Am 15. August 2013 findet in Bochum unser zwischenzeitlich 3. BranchenForum LogistikMarketing.NRW statt. Gemeinsam mit den Partnern IHK mittleres Ruhrgebiet und Herzig Marketing geht es in diesem Jahr unter dem Motto: „Einfach mehr Erfolg mit Google, Facebook, Twitter, Xing und Co. – die Suche nach neuen Kunden und Mitarbeitern – Mit „Social Media“ wird es deutlich einfacher!“ um die neuen Medien. Das komplette Programm der Veranstaltung finden Sie HIER.

Unter dem Slogan: „Zukunft braucht Logistik: Das Wissen ums Wie“, findet vom 3. bis 4. September 2013 wieder der Zukunftskongress Logistik – Dortmunder Gespräche statt. Die Veranstaltung will das Bewusstsein für die immensen Möglichkeiten schärfen, die sich der Logistik bieten: für das innovative Geschäftsmodell von morgen und für den Geschäftserfolg der Zukunft. Mehr zum Kongress finden Sie unter http://www.zukunftskongress-logistik.de. Achtung Mitglieder des Clusters erhalten einen Sonderpreis für die Teilnahme an diesem Kongress.

Sie wollen kurzfristig über unsere Veranstaltungen informiert werden und dabei sein? Werden Sie Mitglied im LogistikCluster NRW. HIER


Neue Mitglieder im Netzwerk

Auch im Juli 2013 konnten wieder neue Mitglieder in das LogistikCluster NRW und damit in den LOG-IT Club e. V. aufgenommen werden. Der Aufbau unserer Community läuft damit ohne Pause weiter. Nutzen auch Sie die Chance und seien auch Sie in dem dynamischsten Logistik-Netzwerk in Deutschland dabei. Zwischenzeitlich haben wir 241 Mitglieder aus allen Bereichen der Logistik.

Bei dem ersten neuen Mitglied handelt es sich um die Hafen Akademie Rhein-Ruhr GmbH aus Essen. Das Unternehmen bietet berufliche Weiterbildung in dem Bereich Hafen, Lager und Logistik.

Ebenfalls neu im Cluster ist das Regionale Bildungszentrum Eckert gGmbH aus Duisburg. Das Unternehmen bietet berufliche Aus- und Fortbildungen im Bereich „Transport-Spedition-Logistik“.

Als persönliches Mitglied haben wir Herrn Ulrich Holtze aufgenommen. Herr Holtze kommt aus der ChemieLogistik.

Das letzte neue Mitglied in diesem Monat ist das Beratungsunternehmen Elmar Hertzog und Partner Management Consultants GmbH aus Essen. Beraten werden Logistikunternehmen aus Dienstleistung, Handel, Industrie und öffentlichen Institutionen.

Wir freuen uns sehr über diese neuen Mitglieder, die unser Cluster in interessanten Bereichen verstärken und erweitern. Natürlich hoffen wir auf noch weiteres Wachstum in den kommenden Wochen. Weitere Informationen zu den im Cluster direkt organisierten Unternehmen finden Sie auch unter dem Menüpunkt „Vorstellung der Mitglieder“ auf unserer Website.

Sind Sie schon Mitglied der Community? Ein entsprechendes Anmeldeformular sowie die Satzung des Vereins können Sie HIER herunterladen.


Online-Voting geht in den Endspurt

Unterstützen Sie bis zum 6. September Ihren Standort

Der vom LogistikCluster NRW gemeinsam mit der NRW.INVEST GmbH und der DVZ – Deutsche Logistikzeitung bereits zum fünften Mal ausgelobte Wettbewerb „Logistikstandort des Jahres in NRW“ ist von den Kommunen und Kreisen im Land Nordrhein-Westfalen auch 2013 wieder positiv aufgenommen worden.

„Wir freuen uns, dass sich wieder elf Standorte bei uns angemeldet haben, und sich damit in den kommenden Wochen dem Wettbewerb untereinander stellen wollen“, so Clustermanager Peter Abelmann. Neben einigen etablierten Standorten und den Siegern der Vorjahre (Stadt Bocholt und Kreis Unna, Stadt Dortmund) haben sich auch einige angemeldet, die bislang nicht ganz vorn auf der Agenda der Logistik gestanden haben.

Die Mischung aus harten Kriterien (Arbeitsplatzdynamik der Logistik, Flächenpotenziale, Vermarktungserfolge, Verkehrsanbindung) und dem Online-Voting unter www.logistikcluster-nrw.de werden allen teilnehmenden Standorten einen Nutzen bringen – sei es in der Positionierung im Standortwettbewerb oder in der Steigerung des Bekanntheitsgrades in der Logistik.

Der Preis wird im Oktober 2013 im Rahmen der Expo-Real in München verliehen.

Folgende Standorte bewerben sich um den Titel „Logistikstandort des Jahres 2013 in NRW“ (in alphabetischer Reihenfolge): Stadt Aachen/Gemeinde Heerlen; Stadt Bocholt; Stadt Bornheim; Stadt Dortmund; Stadt Emmerich am Rhein; Stadt Euskirchen; Stadt Hamm; Kreis Heinsberg; last mile logistik netzwerk (Herne/Herten/Gelsenkirchen); Städte Rheinberg/Voerde/Wesel (Kreis Wesel); Kreis Unna.

Das Online-Voting bei dem die Logistiker „ihren Standort“ unterstützen können, startete am 15. Juli 2013 und läuft bis zum 6. September 2013. Hier gelangen Sie direkt zum VOTING


Thema des Monats

NRW.LOGISTIKINDEX 2. Quartal 2013: Zweites Quartal endet in NRW leicht positiv

Das Geschäftsklima des NRW.LOGISTIKINDEX konnte sich nach zunächst negativem Trend zum Quartalsende wieder erholen. So bewegt sich der Index wieder leicht im positiven Bereich und erfreulicherweise auch über den Bewertungen im Bund.

 

 

Zurückführen lässt sich dies auf eine stabile Geschäftslage mit leicht positiver Tendenz. Aufgrund noch immer steigender Kosten und dem anstehenden Sommerloch zeigt sich in NRW jedoch eine zurückhaltende Erwartungshaltung für das kommende Quartal. Unter Druck befinden sich weiterhin die Preise für logistische Leistungen, wenngleich der Druck in NRW etwas unter dem Bundesdurchschnitt liegt.

Die Kapazitätsauslastung hat sich in den vergangenen sechs Monaten sowohl in NRW als auch im Bund insgesamt positiv entwickelt. Die Kapazitätsauslastung ist auch weiterhin der wichtigste Grund für eine positivere Geschäftsentwicklung in NRW im Vergleich zum Bund. Allerdings macht sich die bessere Kapazitätsauslastung nicht im Transportumsatz bemerkbar. Demnach scheinen vor allem andere Bereiche wie Lager und Kommissionierung von der guten Kapazitätsauslastung zu profitieren. Je nach Verladerbranche kann sich die Logistikkonjunktur für die Dienstleister jedoch sehr unterscheiden.

Trotz erhöhten Drucks auf Kosten, Preise und auch Wettbewerb ist vor allem in NRW eine positive Beschäftigungsentwicklung zu erkennen. Mit einem guten Maßnahmenmix begegnen die Unternehmen im Bund und in NRW dem drohenden Personalmangel. Die eigene Ausbildung spielt dabei eine tragende Rolle. Der Trend hin zur „Grünen Logistik“ scheint in NRW schneller voranzuschreiten als im Bund. Dabei nehmen die Nachhaltigkeitskriterien, die in Ausschreibungen abgefragt werden, zu.

Mit dem NRW.LOGISTIKINDEX beobachtet das LogistikCluster NRW ständig die Logistik-Branchenentwicklung in Nordrhein-Westfalen. Der NRW.LOGISTIKINDEX ist ein quartalsweise ermittelter Indikator, der die brancheninterne Wirtschaftslage und -zukunft zeigt. Es werden nicht nur kurzfristige, konjunkturell bedingte Erwartungen abgefragt, vielmehr verfolgt dieser Index darüber hinaus das Ziel, langfristige, wachstumsbedingte Tendenzen insbesondere für das Land Nordrhein-Westfalen aufzudecken. Der Index soll den im Cluster organisierten Unternehmen helfen, ihre Lage im Wettbewerb realistisch einzuschätzen. Er dient außerdem dazu, den Mitgliedern einen Informationsvorsprung zu sichern. Somit ist der NRW.LOGISTIKINDEX ein aktiver Teil einer positiven Clusterentwicklung in Nordrhein-Westfalen.

Der nächste NRW.LOGISTIKINDEX für die Öffentlichkeit erscheint im Oktober 2013

Die Vollauswertung des NRW.LOGISTIKINDEX sowie eine monatliche Klimakurve erhalten die Mitglieder des LogistikClusters NRW. Hier können Sie Mitglied werden. [mehr...]


Termine

15. August 2013

3. BranchenForum LogistikMarketing.NRW zum Thema "Einfach mehr Erfolg mit Google, Facebook, Twitter, Xing und Co.!" in Bochum. [mehr...]

3. - 4. September 2013

Zukunftskongress Logistik - Dortmunder Gespräche unter dem Slogan "Zukunft braucht Logistik: Das Wissen ums Wie". [mehr...]

10. September 2013

Die nationale Bedeutung der maritimen Wirtschaft – Herausforderungen und Chancen innovativer Schifffahrt und Meerestechnik [mehr...]

10. - 11. September 2013

Unter dem Titel "Häfen der Zukunft - innovativer Zugang zu den Weltmärkten", organisiert durch die Deutsche Messe, findet das diesjährige CeMAT hafenforum in Hamburg statt. [mehr...]

19. September 2013

Binnenhäfen: Städtebau versus Hafennutzung - Binnenschifffahrtsrechtstag des Landes Nordrhein-Westfalen im HAUS DER UNTERNEHMEN, Duisburg. [mehr...]


„Gute Nachrichten“ von Mitgliedern des LogistikClusters NRW

Freiluft-Forschungslabor für Ladungssicherung

Selm/Lünen: Ein in Europa einmaliges Forschungsprojekt für Ladungssicherung entsteht in Selm/Lünen, 20 km nördlich von Dortmund, auf einer Fläche von rund 13 Hektar zwischen Münsterland und Ruhrgebiet. Der Spatenstich für das Forschungs- und Technologiezentrum Ladungssicherung Selm gGmbH (F&T LaSiSe) erfolgte am 27. Juni 2013. Insgesamt werden 6,5 Mio. EUR für diesen „Leuchtturm der Ladungssicherung“ im Kreis Unna investiert, in dem jeder 10. Arbeitsplatz von der Logistik abhängt. Auf einem ehemaligen Bundeswehrgelände an den Stadtgrenzen zu Selm/Lünen werden bis zum Jahresende eine Akademie, ein Forschungsinstitut und ein Freiluft-Forschungslabor für alle Fahrzeugtypen entstehen. Das F&T LaSiSe wird für Wissenschaft und Wirtschaft innovative Impulse setzen, um die Sicherheit beim Transport von Ladegütern zu erhöhen. Das Zentrum will mithelfen, neue Produkte, Verfahren, Systeme und Lernmethoden in der Ladungssicherung zu schaffen.

Das Projekt hat den Wettbewerb Logistik.NRW des Landes Nordrhein-Westfalen gewonnen. Das gemeinnützige Unternehmen wird mit rund 4,5 Mio. EUR vom Land NRW und der Europäischen Union gefördert. Darüber hinaus unterstützen die Gesellschafter der Betreibergesellschaft F&T LaSiSe gGmbH das Projekt und die notwendigen Baumaßnahmen mit rund 2 Mio. EUR. In der Betreibergesellschaft sind neben dem Förderverein Ladungssicherung e. V. etliche mittelständische und kommunale Betriebe aus der Region ideell und finanziell engagiert. Zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung, Polizei und Feuerwehr dokumentierten mit ihrer Teilnahme an dem symbolträchtigen Spatenstich ihre besondere Verbundenheit mit dem Leuchtturmprojekt. Natürlich ist die F&T LaSISe gGmbH auch Mitglied im LogistikCluster NRW.


NEWS von Mitgliedern des LogistikCluster NRW

DPD erweitert im Industriepark

Marl. Seit 2007 ist der Paket- und Express-Dienstleister DPD im interkommunalen Industriepark Dorsten/Marl ansässig. Aufgrund des wachsenden Paketgeschäfts, das sich stetig im Wachstum befindet, hat DPD nach eigenen Angaben knapp 850.000 EUR in die Erweiterung der vorhandenen Umschlaghalle investiert. In sechs Monaten ist die Fläche um 800 m2 auf 4.400 m2 gestiegen. Nicht nur ist die Investition ein langfristiges Bekenntnis zur Region, so Thomas Schenk, Depotleiter, sondern schafft auch weitere Arbeitsplätze. Folglich wird das Team von 100 Mitarbeitern um fünf weitere Kräfte verstärkt.Der Standort in Marl verzeichnet bei der Paketmenge Zuwachsraten im zweistelligen Bereich. Die Zahl der umgeschlagenen Menge hat sich seit 2009 fast verdoppelt. Pro Tag werden ca. 32.000 Pakete umgeschlagen. Diese Zahl steigt im Weihnachtsgeschäft sogar noch deutlich an. Zur Versorgungsregion gehören u. a. Gelsenkirchen, Recklinghausen, Coesfeld und Bocholt. Die Halle verfügt über 8 Ent- und 17 Verladetore, an denen die Spediteure auf Wechselbrücke Container an- und abfahren.

LOXX- Spezialist für Ost-Europa

Gelsenkirchen. James Bond war 1977 einer der Gründungsgesellschafter der LOXX Spedition GmbH in Essen. Damals hatte die Spedition mit dem Namen überall und jederzeit einen Termin bekommen. Heute sitzt das Unternehmen in Gelsenkirchen und konnte zuletzt einen Umsatz von 106 Mio. EUR verbuchen. Das Osteuropageschäft macht davon 60 % aus, die restlichen 40 % sind dem Westeuropageschäft zuzuschreiben. Einen rasanten Aufschwung erlebte das Unternehmen mit der politischen Wende und der Auflösung des Ostblocks zu Beginn der 1990er-Jahre. Sowohl der Umsatz als auch die Mitarbeiterzahl haben sich von 2000 bis 2012 fast verdreifacht. Ein Alleinstellungsmerkmal von LOXX sind die Stückgut-Direktverkehre nach Sibirien und in den Ural mit festen Laufzeiten und konstanten Preistarifen. Jedoch besitzt LOXX keinen eigenen Fuhrpark, sondern greift auf Frachtführer aus Polen und Russland zurück. Tabak und Alkohol werden dabei nicht transportiert.

Logport III für Lkw besser erreichbar

Duisburg. Die Duisburger Hafen AG und das Land NRW investierten 6 Mio. EUR in den Ausbau der neuen Brücken- und Straßenanbindung für den Logport III. Ermöglicht wird so ein direkter Anschluss des dritten Logport-Geländes über eine Landesstraße an die A57. Diese intelligente und anwohnerfreundliche Vernetzung schließt eine wichtige Verkehrslücke. Mit dem Ausbau wurde auch ein wichtiger Grundstein gelegt, um die bereits sehr positive Entwicklung des Duisburger Hafens weiter voranzutreiben. Nach Hafen-Chef Staake profitiere nicht nur Duisburg von der strukturpolitischen Bedeutung des neuen Terminals für den Kombinierten Verkehr, sondern auch ganz NRW.

Studium für die Wirtschaft

NRW. Ganz nach dem Motto aus der Wirtschaft für die Wirtschaft wendet sich die FOM Hochschule seit 20 Jahren mit ihrem ausbildungs- und berufsbegleitenden Präsenzstudium explizit an Berufstätige. Die Vernetzung mit der lokalen Wirtschaft war dabei von Anfang an wichtiger Bestandteil des Selbstverständnisses. So entwickelt die Hochschule gemeinsam mit Kooperationspartnern aus der Wirtschaft Studienangebote, die sich eng an den Bedürfnissen der lokalen Wirtschaft orientieren. Im Laufe des FOM-Studiums werden Konzepte entwickelt, die unmittelbar in den Betrieben angewendet werden können. Des Weiteren können in Seminar- und Abschlussarbeiten unternehmensrelevante Themenstellungen aufgegriffen und akademisch aufgearbeitet werden. Somit ergeben sich für die Unternehmen konkrete Vorteile, sodass sich das Fördern des Studiums für die eigenen Mitarbeiter lohnt.

Neue Schenker-Zentrale

Essen. Insgesamt sind die rund 700 Mitarbeiter der Schenker AG derzeit auf sieben Standorte verteilt. Dies soll sich in Zukunft ändern, sodass die Standorte in der Nähe des Essener Hauptbahnhofs zusammengeführt werden sollen. Die Pläne wurden bereits vom Vorstand genehmigt. Im zweiten Quartal 2016 soll der neue Bürokomplex des Logistikdienstleisters fertiggestellt werden.

Dänischer Global Player zieht nach Westerkappeln

Westerkappeln. Auf einer Fläche von ca. 52.000 qm errichtet das dänische Logistikunternehmen DSV Road im Münsterland ein neues Speditions- und Logistikzentrum. Hunderte Tonnen unterschiedlichster Waren sollen bereits ab Frühjahr 2014 von Westerkappeln aus umgeschlagen werden. Das Unternehmen investiert dafür etwa 15 Mio. EUR und schafft bis zu 200 Arbeitsplätze. Für die Büro- und Logistikflächen sind zusammen ca. 11.400 qm vorgesehen. Gut 28.600 qm sollen für Disposition von Transportfahrzeugen und Lkw-Wechselbrücken sowie Mitarbeiterparkplätze genutzt werden. Die unmittelbare Nähe zur Autobahn A30 sowie das nahe gelegene Autobahnkreuz Lotte-Osnabrück sind ein wichtiger Faktor für den Standort Westerkappeln. Begleitet und unterstützt wurde die Ansiedlung von NRW.INVEST.

NRW wird Mehrheitseigner beim Duisburger Hafen

Düsseldorf/Duisburg. Der Bund verkauft seine Anteile am Hafen Duisburg an das Bundesland Nordrhein-Westfalen, womit das Land Mehrheitseigentümer beim Hafen wird. Über eine Beteiligungsgesellschaft werden die Anteile von einem Drittel für 47,4 Mio. EUR dem Bund abgekauft. Damit erhöhen sich die Anteile NRWs künftig auf zwei Drittel, wobei die Stadt Duisburg das übrige Drittel hält. Der Hafen hat rund 900 Mitarbeiter und ist Anziehungspunkt für mehr als 300 Firmen, die überwiegend aus der Logistikbranche kommen. Nach Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) sei der Duisburger Hafen damit eine wichtige Stütze der nordrhein-westfälischen Infrastruktur und zu wichtig um Anteile an experimentierfreudige Investoren abzugeben, deren Motive unbekannt sind. Mit dem Verkauf sind sämtliche Spekulationen über eine mögliche Privatisierung oder einen Einstieg der konkurrierenden Häfen in Rotterdam oder Antwerpen aus dem Weg geräumt.

Stärkere Zusammenarbeit zwischen Active Logistics und AIS

Herdecke. Die Active Logistics GmbH mit Sitz in Herdecke und die AIS Advanced InfoData Systems GmbH mit Sitz in München wollen in Zukunft stärker zusammenarbeiten. Ziel ist es den Firmen zufolge, dass die Softwaretools beider Unternehmen noch besser ineinandergreifen. Dafür müssen die Speditionssoftware von Active Logistics und das Telematiksystem von AIS enger verzahnt werden.

Sobkowiak leitet Dachser Dortmund

Dortmund. Nachdem Josef Stenbrock (66) nach über 50-jähriger Tätigkeit bei Dachser in den Ruhestand geht, übernimmt Jürgen Sobkowiak (41) die Leitung der Niederlassung in Dortmund. Sobbowiak hat über neun Jahre Logistikerfahrung. So war er Niederlassungsleiter und internationaler Speditionsleiter. Schon seit Juli 2012 bereitete er sich als Stellvertreter von Stenbrock in Dortmund sowie weiteren Dachser-Standorten auf die künftigen Aufgaben vor.

Rhenus übernimmt Lagerlogistik für Borussia Dortmund

Dortmund. In seinem Logistikzentrum in Dortmund wickelt Rhenus seit Ende Juni die Logistik für Borussia Dortmund ab. Dazu zählen die Lagerung der Produkte, die Belieferung aller BVB-Fanshops sowie die Abwicklung der Internetbestellungen der Fans. Ab Frühjahr 2014 übernimmt Rhenus darüber hinaus die Belieferung der geplanten BVB-Erlebniswelt. Zum Leistungsangebot gehören auch Value-Added-Services wie Beschriftung von Trikots oder die Rechnungs- und Retourenabwicklung der Waren. In dem Multi-User-Lager in Dortmund mit einer Lagerfläche von über 100.000 m2 Lagerfläche können saisonale und ereignisbezogene Mengenschwankungen von Bestellungen flexibel ausgeglichen werden. Neben dem BVB ist Rhenus in dem Multi-User-Lager auch für weitere Kunden aus Industrie und Handel sowie aus der High-Tech-Branche und der Dokumentenlogistik tätig.

Köln/Bonn baut Frachtzentrum aus

Köln/Bonn. Das Geschäft mit der allgemeinen Luftfracht soll am Flughafen Köln/Bonn in zwei bis drei Jahren auf über 100.000 t steigen. Schon in diesem Jahr sollen es rund 67.000 t werden. Im Jahr 2012 waren es 40.200 t, womit sich das Volumen mehr als verdoppeln soll. Für das Wachstum sind Investitionen von 15 bis 20 Mio. EUR vorgesehen, da das bestehende Cargo Center Ende 2014 an seine Kapazitätsgrenzen stoßen wird. Zur Verfügung stehen dabei Flächen, die direkt an das Flugfeld angeschlossen sind. Schon im letzten Jahr entwickelte sich das Frachtvolumen am rheinischen Flughafen besser als der Markt. Das Expressgeschäft spielt dabei eine wichtige Rolle. So unterhalten UPS und Fedex in Köln/Bonn große Drehkreuze und profieren u.a. von der Nachtflugerlaubnis. Mit Blick auf die Finanzierung der geplanten Erweiterung, ist der Flughafen offen für Partner.


Logistik-NEWS aus Nordrhein-Westfalen

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AkzoNobel baut neues Distributionszentrum in Viersen

Viersen. Das niederländische Großunternehmen AkzoNobel Deco vergrößert seine Lagerkapazitäten am Niederrhein und optimiert die logistischen Abläufe.  [mehr]

Logistikriese Fedex setzt auf Nordrhein-Westfalen

Düsseldorf. Vor allem im Transitland Nordrhein-Westfalen befindet sich der Anteil der Logistik an der Wirtschaft auf einem stetigen Wachstumspfad.  [mehr]

Neuer Logport in Oberhausen

Oberhausen. Auf dem Branchenforum SchifffahrtHafenLogistik-NRW in Duisburg deutete NRW-Verkehrsminister Michael Groschek an, dass in Oberhausen der inzwischen fünfte Logistikpark unter der Marke Logport geplant ist.  [mehr]

NRWs höchste Autobahnbrücke entsteht im Sauerland

Bestwig. Mit einem Investitionsvolumen von 46 Mio. EUR entsteht im Sauerland Nordrhein-Westfalens höchste Autobahnbrücke.  [mehr]

City Logistik – NRW kann von Utrecht lernen

Düsseldorf/Utrecht. McKinsey schlägt in der Studie „NRW 2020“ ein neues Verkehrskonzept für die City vor. [mehr]

Bestreikte Schleusen sorgen für Staus auf Wasserstraßen

NRW. An vier großen Kanälen in Nordrhein-Westfalen kämpft Verdi für einen neuen Tarifvertrag.  [mehr]

Forschungsarbeit zu E-Lkw bis 12 t gestartet

Bochum. Das Institut für postfossile Logistik, das der Hochschule Bochum angehört, untersucht das Potenzial von rein elektrisch betriebenen Lkw. [mehr]

Entlastung für den Güterverkehr auf der Betuwe-Linie

Oberhausen. Bund und Land haben nach 21-jähriger Hängepartie am 24. Juli die Finanzierungsverträge für die Betuwe-Linie zwischen Emmerich und Oberhausen unterzeichnet. [mehr]

Rheinbrücke Leverkusen wird wieder teilgesperrt

Leverkusen. Die marode Rheinbrücke Leverkusen wird vorrausichtlich unmittelbar nach den Sommerferien in Teilen gesperrt.  [mehr]


Quellenverzeichnis

 

Aero International    

Berufs Kraftfahrer Zeitung   

Der Fernfahrer    

Deutsche Verkehrszeitung   

dhf-magazine     

Euro Cargo     

Fischers Gütertransport Nachrichten 

Fracht + Materialfluss   

Frachtdienst     

Gefahrgut Profi    

Güterverkehr     

Handelsblatt     

Ident      

Internationales Verkehrswesen  

Internet Securities Businesswire  

Internationale Transport Zeitschrift  

Schifffahrt und Technik   

KFZ-Anzeiger     

KEP-aktuell     

Logistik für Unternehmen   

Logistik Heute     

Logistik Inside     

Maschinenmarkt    

RFID-Forum     

Trans Aktuell     

Verkehrs Rundschau    

Verkehrsblatt 


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Tel.: 0221 - 931 78-11
Fax: 0221 - 931 78-78

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Internet: www.sci.de

 

Verband Verkehrswirtschaft und Logistik Nordrhein-Westfalen e.V. (VVWL)
Dr. Christoph Kösters
Hauptgeschäftsführer

Tel.: 0251 - 6061-410
Fax: 0251 - 6061-414

E-Mail: verband@vvwl.de
Internet: www.vvwl-transport.de


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Alle Angaben bzw. Aussagen sind sorgfältig recherchiert, für die Richtigkeit wird jedoch keine Gewähr übernommen. Gültig sind ausschließlich die Aussagen der vollständigen Artikel der vorstehend angegebenen Quellen.

Die Vervielfältigung von Informationen oder Daten, insbesondere die Verwendung von Texten oder Textteilen, bedarf der vorherigen Zustimmung des Logistikcluster NRW.

Herausgegeben am 31. Juli 2013

Die nächsten LOGISTIK.NEWS NRW werden voraussichtlich am 30. August 2013 erscheinen.

Gerne veröffentlichen wir die Pressemitteilungen unserer Mitglieder. Falls Sie eine entsprechende Meldung haben, können Sie sich direkt an uns wenden. Auch interessante Fachartikel aus Ihrem Hause können wir in der Rubrik „Thema des Monats“ unterbringen.

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