Über Logistik.NEWS NRW

Der kurze Karnevalsmonat Februar war für das LogistikCluster NRW mit der Messe LogiMAT in Stuttgart und unseren eigenen Veranstaltungen wieder ein erfolgreicher Monat. Mehr dazu finden Sie in unserem Punkt „Aktivitäten“ in diesem Newsletter. Als „Thema des Monats“ finden Sie in diesem Monat einen Artikel zu „Logistikplattformen für Industrie 4.0“ von unserem Mitglied Catkin GmbH aus Dortmund. Auch in diesem Monat finden Sie in den Logistik.NEWS NRW wieder unsere „Guten Nachricht des Monats“.Der Newsletter „Logistik.NEWS NRW“ ist für jedermann kostenlos, allerdings erhalten die Mitglieder des Netzwerks weitergehende Informationen zu den einzelnen News. Die Rubrik „News von Mitgliedern des LogistikCluster NRW“ ist für Pressemitteilungen und Nachrichten der Clustermitglieder reserviert. In der Rubrik „Logistik-NEWS aus Nordrhein-Westfalen“ finden Sie die wichtigsten Meldungen zu Unternehmen aus NRW, zu Neuansiedlungen oder zur Verkehrspolitik.

Zwischenzeitlich hat das LogistikCluster NRW über 250 Mitglieder. Die Mitgliedschaft im clustertragenden LOG-IT Club kostet nur 400 Euro im Jahr. Am Jahresanfang lohnt sich der Eintritt besonders. Wenn Sie Interesse an einer Mitarbeit im Cluster haben, wenden Sie sich einfach an Herrn Peter Abelmann unter p.abelmann@sci.de . Wir versorgen Sie dann mit weiteren Informationen.

Der nächste Newsletter erscheint voraussichtlich am 31. März 2015.

Aktivitäten

Vom 10.-12. Februar 2015 fand in Stuttgart wieder die Messe LogiMAT statt. Das LogistikCluster NRW war wie in den vergangenen Jahren wieder mit einem eigenen Stand auf dieser Veranstaltung präsent. Wie immer repräsentierten wir nicht nur den Standort NRW sondern auch unsere Mitglieder in Stuttgart. Wir freuen uns, dass viele Mitglieder an unserem Stand zum Austausch vorbeigekommen sind. Auch sonst war das Interesse am Cluster groß, so dass wir in den nächsten Wochen mit weiteren Neueintritten in unseren clustertragenden LOG-IT Club e.V. rechnen können.

"Handelslogistik, Handel und E-Commerce – Chancen und Risiken" – mit diesen Themen befasste sich das 6.Branchenforum HandelsLogistik.NRW des Logistikclusters Branchenforum HandelsLogistik.NRW am 23.2.2015 in Hamm.

Marcus Diekmann, Geschäftsführer SHOPMACHER eCommerce GmbH & Co. KG, erwartete in seinem Vortrag zum Thema "Multi-Channel-Handel und Handelslogistik – Aktuelle Trends und Praxisbeispiele" einen großen Konsolidierungstrend im E-Commerce. 50-60% der derzeit (laut Google) rund 450.000 Onlineshops in Deutschland würden wieder vom Markt verschwinden. 90 Prozent der Onlineshops sind kleine Händler. Während der Multi-Channel-Handel wächst, ist der stationäre Handel tendenziell eher rückläufig. Diekmann sah Multi-Channel als Chance für den Mittelstand und den stationären Handel und stellte die Kernfunktionen vor: Online bestellen und Bestände prüfen, Offline bestellen und nach Hause liefern lassen sowie Umtausch oder Abholung in einer Filiale. Bei den Ladenkonzepten sollten die Händler neue Ideen umsetzen, um aus der breiten Masse hervorzustechen. Kooperationen von kleinen Händlern im Bereich Onlineshops seien ebenfalls empfehlenswert, nicht zuletzt aus logistischer Sicht,  und oftmals von Erfolg gekrönt, da man so gemeinsam effizient sei.

Dies bestätigte auch die anschließende Diskussion zwischen Podium und Publikum. Hier diskutierten unter Moderation von Clustermanager Peter Abelmann neben Marcus Diekmann auch Staatssekretär Dr. Günther Horzetzky, Christel Habig (Standortleiterin Zalando Logistics Mönchengladbach SE & Co. KG), Markus Hendricks (GF Gesellschafter Hendricks Logistik GmbH) und Michael Radau (Vorstandsvorsitzender SuperBioMarkt AG und Präsident Handelsverband NRW e.V.).

Michael Radau betonte die Aufgabe, Barrieren bei vielen Händlern zu beseitigen. Es gelte, E-Commerce und stationären Handel nicht als konträre Entwicklungen zu sehen. Auf diesem Weg in die digitalen Zeiten seien gemeinsame Konzepte von Städten und Handel gefragt, denn mehr denn je könne der Einzelhandel nicht als selbstverständlich gegeben betrachtet werden. Standortfördernde und –erhaltende Rahmenbedingungen gelte es einerseits zu pflegen, andererseits um digitale Bausteine zu erweitern.

Ein weiteres Fazit der Diskussion: Der mittelständische Händler müsse noch stärker als bisher unternehmerisch handeln. Generell sollte sich der Handel Multi-Channel-Ansätzen nicht verschließen. Christel Habig sieht als handelslogistische Daueraufgabe die effizientere Gestaltung von Prozessen, auch in der Intralogistik, und die Entwicklung und Umsetzung innovativer Konzepte für die "letzte Meile“. Markus Hendricks erinnerte anhand anschaulicher Beispiele an die durch die geschilderten Trends immer komplexeren Anforderungen an die Logistiker. Die Digitalisierung von Prozessen schreite voran, dies erfordere eine zunehmende IT- und Digitalisierungs-Kompetenz auch bei mittelständischen Dienstleistern. Zudem gelte es, noch flexibler zu sein und immer schneller zu reagieren. Zugleich würden aber Rahmenbedingungen für die Logistik nicht mit wachsen, etwa im Bereich flexibler Arbeitszeiten.

Zu Beginn des Forums hatten der Vorsitzende des Lenkungskreises Logistikcluster NRW, Matthias Löhr, Dr. Günther Horzetzky, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen, und der Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann noch einmal den Stellenwert von Logistik und insbesondere HandelsLogistik hervorgehoben. Die Stadt Hamm habe dies erkannt und sei nicht zuletzt deswegen zum NRW-Logistikstandort des Jahres 2014 gewählt worden. Thomas Hunsteger-Petermann stellte fest, dass die Logistik für die Stadt Hamm eine Chance sei, die sie gern nutzen würde. Weiter wünschte er sich, "dass die Botschaft, dass Logistik mehr ist als nur Paletten schieben, endlich auch in den Köpfen der Politiker ankommt!" Dr. Günther Horzetzky führte aus, dass der Onlinehandel derzeit von Rekord zu Rekord eile, während der stationäre Handel Probleme habe. Der Industriestandort NRW sei ohne Logistik nicht denkbar, wobei auch festzuhalten sei, dass die Logistik zur Achillesferse und somit zu einem Erfolgsfaktor des Onlinehandels geworden ist.

Andreas Kruse, Director Business Development EHI Retail Institute e.V., Forschungsbereich Logistik & Packaging, stellte in seinem Impulsreferat zu logistischen Versorgungskonzepten auf der "letzten Meile“ den Kunden, der eine flexible Zustellung wünscht, in den Mittelpunkt. Er erläuterte Entwicklungen wie die DHL-Paketshops, die Packstationen, die Einkaufplattformen, die Möglichkeiten einer Abendzustellung oder flexiblen Zustellmöglichkeiten, die Lebensmittelbestellung im Internet, die Paketbox und den Ansatz des "Paketbutlers“. Andreas Kruse nannte weitere Beispiele aktueller und zukünftiger Servicekonzepte im Onlinevertrieb und sah eine Entwicklung vom Multi-Channel hin zum Omnichannel: "Die strategischen Geschäftsmodelle sind vielfältig, der Omnichannel ermöglicht eine Verzahnung der unterschiedlichen Konzepte auf höchstem Niveau."

In der zweiten Podiumsdiskussion stellten sich Andreas Kruse, Christoph Dammermann (Geschäftsführer Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hamm mbH), Andreas Haderlein (Berater / Online City Wuppertal), Nico Nauen (Director Business Development United Parcel Deutschland Inc. & Co. oHG) und Jeroen Janssen Lok (Geschäftsführer Metro Logistics Germany GmbH) den Fragen des Publikums und des Moderators Peter Abelmann. Die Ergebnisse für die Handelslogistik: Die Zustellung am selben Tag wird in der Zukunft immer mehr gewünscht werden, dazu müssten allerdings entsprechende Rahmenbedingungen für die letzte Meile geschaffen sowie Standortkonzepte optimiert werden. Im Hinblick auf die langfristige Entwicklung (Fokus 2020) der Versorgungskonzepte auf der "letzten Meile“ waren sich die Diskussionsteilnehmer allerdings unsicher. Andreas Haderlein sieht in lokalen Online-Plattformen auf Multi-Channel-Basis eine feste Zukunftsperspektive für den lokalen stationären Handel, sofern er einen entsprechenden "Spirit“ entwickelt. Er stellte das Projekt "online-City Wuppertal“ und seine bisherigen Erfolge vor.

Für den Wirtschaftsförderer Christoph Dammermann stellen sich aus kommunaler Sicht vor Allem folgende Fragen zu den Handels- und handelslogistischen Trends: Wie kann die Kommune auch in Zukunft die Versorgung der Bürger nachfragegerecht sicherstellen? Wie kann die Innenstadt lebendig gehalten werden? Er betonte zudem die Herausforderungen auf Grund der demografischen Entwicklungen. Nico Nauen sah es als zentrale Herausforderung für den logistischen Dienstleister insbesondere auf der letzten Meile, den Komfort für den Kunden, die Nachhaltigkeit der Dienstleistung und die Kosten "zusammenzubringen“. Erfolgreiche Lösungen würden sich hieran messen müssen, war sich Nico Nauen sicher. Jeroem Janssen Lok stellte fest, dass sich alle Metro-Vertriebslinien mit der Gestaltung der Belieferung von Kunden im Rahmen von Online-Handel beschäftigen, derzeit herrschten Modelle mit Logistikpartnern, nicht zuletzt mit großen KEP-Diensten, vor. Schwierigkeiten bei der Optimierung der Belieferung der stationären Handelsstandorte ergäben sich nicht zuletzt aus den unterschiedlichen Rahmenbedingungen von Kommune zu Kommune. Hier bestehe ein dringender Harmonisierungsbedarf. Bei allen innovativen Lösungen müsse auch die tatsächliche Akzeptanz durch die Kunden beachtet werden. Die Möglichkeiten firmenübergreifender Bündelungen, so zeige auch ein Projekt zur Urban Retail Logistic, seien weiterhin begrenzt; bereits heute seien die Einzelsysteme stark optimiert.

Im Februar liefen auch wieder unsere Branchenkreise. Mehr zu den Branchenkreisen erfahren Sie auf unserer Website , wo Sie jeweils eine kurze Beschreibung der Inhalte dieser „Arbeitsebene“ des Clusters sowie Hinweise für eine mögliche Teilnahme und einen Ansprechpartner finden. Soweit Branchenkreise weitere Papiere oder Unterlagen erstellt haben, sind diese ebenfalls hier enthalten. Aktiv sind „Logistikimmobilien und Flächen“, „Ernährungswirtschaft“, „Marketing“, „Personal“, „Handel“, „Schifffahrt und Häfen“, „Möbellogistik“, „Speditionssoftware und Telematik“, „Logistik-IT“, „Grüne Logistik“ und „ChemieLogistik.NRW“. Wenn Sie dazu mehr Informationen haben möchten, melden Sie sich einfach unter p.abelmann@sci.de. Wir streben auch nach wie vor die Gründung von weiteren neuen Kreisen mit anderen NRW-Landesclustern oder Partnern an.

SAVE THE DATE:

Am 18. März 2015 findet im Feierabendhaus Knapsack, Raum Rhein-Erft ab 13:00 Uhr das zwischenzeitlich 4. BranchenForum ChemieLogistik.NRW statt. Sie erwarten an diesem Tag Beiträge zum Themenbereich „Lagerung und Versand von Gefahrstoffen“. Beteiligt sind in diesem Jahr unter anderem Referenten der Europäischen Fachhochschule, der Werkfeuerwehr  des CHEMPARK / Currenta GmbH & Co. OHG, integral logistics GmbH & Co. KG und der TALKE-Emmerich GmbH & Co. KG. [mehr]

 

 

Neue Mitglieder im Netzwerk

Im kurzen Monat Februar 2015 gab es weiter viele Interessenten am LogistikCluster NRW und damit dem  LOG-IT Club e. V. Insbesondere auf der LogiMAT konnten wieder viele Kontakte geknüpft werden. Wir hoffen daher in den kommenden Wochen noch einige neue Mitglieder im Custer begrüßen zu können. Diese stellen wir Ihnen an dieser Stelle dann wieder vor.

Falls Sie noch nicht Mitglied in diesem Netzwerk sein sollten, melden Sie sich kurzfristig an. Der Mitgliedsbeitrag liegt für Unternehmen bei 400 Euro, für Institutionen und Wirtschaftsförderer bei 2000 Euro. Übrigens erhalten unsere Mitglieder bei unserem Partner, dem Effizienzcluster Logistik e.V., einen Nachlass auf den Mitgliedsbeitrag in Höhe von 400 Euro.

Gerne versorgen wir Sie mit weiteren Informationen zu einer Mitgliedschaft, ein entsprechendes Anmeldeformular sowie die Satzung des Vereins können Sie hier HIER herunterladen.

Thema des Monats

Logistikplattformen für Industrie 4.0
von Geert-Jan Gorter

In den Umsetzungsempfehlungen Industrie 4.0 der Bundesregierung heißt es: „In Industrie 4.0 sind Geschäfts- und Engineering- Prozesse dynamisch gestaltet, das heißt, die Produktion kann kurzfristig verändert werden und flexibel auf Störungen und Ausfälle, zum Beispiel von Zulieferern, reagieren. Pragmatisch aufgestellte Logistikplattformen können dabei helfen.

Das Thema Industrie 4.0 wurde mittlerweile auch von der Politik aufgegriffen:  Bundeskanzlerin Merkel weist in mehreren Reden auf die "Dialogplattform Industrie 4.0" hin und mahnt zur Eile, Sigmar Gabriels Wirtschaftsministerium (SPD) arbeitet an dieser Industrieplattform. Deutschland sollte demnach als Industrienation in der industriellen Internet-Nutzung eine wichtige Rolle spielen, nachdem die Web 2.0 Consumer-Revolution nahezu vollständig durch die US- Unternehmen besetzt wurden.  Allerdings ist schon längst ein Kompetenzstreit entfacht worden; Thilo Brodtmann, Geschäftsführer des Maschinenbauerverbandes VDMA sieht Unternehmen wie SAP, Telekom und Bosch eher als die Politik in der Lage, ein tragfähiges Geschäftsmodell zu erarbeiten. In den USA dominiert das internationale Industrial Internet Consortium (IIC) mit Mitgliedern wie IBM, Microsoft und Cisco. Und auch für den internationalen Eisenbahnverband UIC ist das Schaffen internationaler Standards ein wichtiges aber auch langwieriges Thema (TAF TSI).

Die Einigung auf globale Standards wird sicher noch einige Zeit in Anspruch nehmen, mit innovativen Logistikplattformen ist Logistik 4.0 bereits jetzt verfügbar. Dazu benötigt werden offene Plattformen, mit der dynamische und komplexe Geschäftsnetzwerke flexibel abgebildet werden können. Das Innovative daran: Neue Standards können jederzeit online konfiguriert werden, Systemupdates mit störenden Auszeiten gehören der Vergangenheit an. Lag der Fokus des Web 2.0 auf der Interaktivität mit privaten Internetnutzern und deren Vernetzung in Social Media, so unterstützen Plattformen  im B2B Bereich wirkungsvoll und einfach die Vernetzung von Geschäftsprozessen in arbeitsteiligen Wirtschaftsstrukturen. Unterschiedlichste Dienstleistungen können auf diese Art und Weise miteinander verbunden werden, so dass jeder Teilnehmer jederzeit mit allen benötigten Informationen (z.B. Auftragsstatus)  versorgt ist. Zusätzlich zu den Aufgabendetails und Checklisten gehören dazu  auch die Statusinformationen der Vorgänger und Nachfolger.

In erste Linie werden die Arbeitsabläufe zwischen den beteiligten Unternehmen, Personen und Maschinen unterstützt, aber auch auftragsbegleitende Informationen wie Preisabstimmung, mobile Arbeitszeiterfassung oder GPS-Tracking werden einfach möglich gemacht. Damit werden die Arbeiten in der Qualitätssicherung, der Disposition/Auftragsvergabe und in der Buchhaltung erheblich erleichtert. Die einzelnen Mitarbeiter arbeiten aufwandsreduziert über ergonomische Cockpits, in denen Auftragsfunktionalitäten, Planungsdiagramme und Controllerdashboards enthalten sind.

Denkbare Szenarien finden sich in unterschiedlichsten Branchen. Verfolgen wir beispielsweise einen Containertransport von Asien bis zu einem Endkunden in Europa. Beteiligt sind Verlader, Spediteure, Containerterminals, Schiff, Eisenbahn und LKW Transporteure. Das Ergebnis des übergreifenden Transportmanagements ist eine erhebliche Beschleunigung von administrativen und damit auch physischen Durchlaufzeiten, Kostenreduzierung für alle Parteien, Transparenz- und Qualitätsgewinn. Hierzu müssen anfangs gar nicht alle einzelnen Unternehmen teilnehmen, ein spürbarer Effekt tritt bereits ab zwei Beteiligten ein. Ähnliche Szenarien finden sich in den Bereichen Facility Management, Instandhaltung/Serviceorganisation, Energiewirtschaft und in vielen mehr.

Funktionen wie die integrierte mobile Arbeitszeiterfassung – entlang der ganzen Kette – schaffen enorme Sicherheit  in der Diskussion um das Mindestlohngesetz und die Dokumentationspflichten bei der Beauftragung von Subunternehmen.

Ein weiterer Ansatz ist die produktionsbegleitende Qualitätssicherung durch Dokumentation und Kommunikation (!) aller relevanten Prozessschritte, hier sind Messprotokolle zu einzelnen Maschinenteilen genauso gemeint wie die Fotodokumentation einer durchgeführten Dienstleistung im Bereich der Außenanlagenpflege.

Grundgedanke solcher Plattformen ist die quasi nicht vorhandene Einstiegsbarriere. Jeder Teilnehmer kann sich über Web und Apps beteiligen. Kleinunternehmen und Freiberufler verwenden Browser und Apps, Unternehmen mit einer etablierten IT integrieren ihre Systeme sukzessive über die offene Plattformspezifikation. Hierbei wird ganz nebenbei das eigene ERP System um mobile Apps für das eigene Personal ergänzt.

Eine solche Industrie 4.0 Plattform stellt die catkin Plattform aus Dortmund dar. Die Entwicklung dieser Plattform wurde 2009 begonnen. Seit Ende 2013 befindet sich catkin mit den ersten Kunden im produktiven Einsatz. catkin läuft in einer hochverfügbaren Umgebung in einem deutschen Rechenzentrum, womit industrielle Anforderungen an Datenschutz und Verfügbarkeit sichergestellt werden. Derzeit nutzen etwa 30 Unternehmen, vorwiegend aus der Logistik, die Plattform und wickeln einige 1000 Aufträge monatlich ab, Tendenz stark steigend.

catkin bietet aktuell folgende Leistungsmerkmale:

  • Aufträge werden einfach und sicher über Unternehmensgrenzen hinweg abgewickelt. Dies beendet die unstrukturierten Beauftragungen per Telefon/Fax/Email und den hohen dispositiven Aufwand, der heute in logistischen Unternehmen/Abteilungen stark verbreitet ist
  • Als Kunden- und Dienstleisterportal stellt catkin eine einheitliche, strukturierte Kommunikation zwischen den Beteiligten her, schafft Transparenz über den jeweiligen Status von Aufträgen und unterstützt die Einsatzplanung von mobilen Ressourcen auf Personal- und Maschinenebene
  • Alle aktuellen Aufträge einschließlich Statusübersicht werden im catkin®-Auftragsmonitor einfach und übersichtlich dargestellt
  • Auftragsbasierte Nachrichtenthreads mit Fotofunktion, z.B. als Schadens- oder Lieferbeweis
  • Organisationssicherheit durch Protokollierung aller Schritte
  • Abbildung nahezu jedes Auftragstyps ohne Programmieraufwand, somit auch Einsatzmöglichkeiten außerhalb der Logistik
  • Die GPS-Verfolgung während eines mobilen Einsatzes wird unterstützt, einschl. Auto-Matching auf Geo-Wegpunkte
  • Prozessfortschrittsmeldungen in Echtzeit
  • Weitere Features sind die Arbeitszeiterfassung mobiler Mitarbeiter und die unmittelbare fachliche Rechnungsprüfung im Zuge der Auftragsabwicklung

Mehr über die catkin-Plattform erfahren Sie von:

catkin GmbH
Geert-Jan Gorter
Tel: +49 (0) 231 / 18 75 15 – 60
Fax: +49 (0) 231 / 18 75 15 – 05
geert-jan.gorter@catkin.eu
www.catkin.eu

catkin auf Youtube:  https://www.youtube.com/watch?v=o9fwsnXaq5Y

Jeden Monat bieten wir an dieser Stelle unseren Mitgliedern die Möglichkeit Fachartikel zu veröffentlichen. Hier können Sie Mitglied werden. [mehr...]


Termine

18.03.2015

Gemeinsam mit dem BVL und ChemCologne veranstaltet das LogistikCluster.NRW zum nunmehr vierten Mal das BranchenForum ChemieLogistik.NRW. Thema des Forums ist diesmal „Lagerung und Versand von Gefahrstoffen“. [mehr]

12.05.2015

Am 12.05. findet in Dortmund wieder unser BranchenForum Stahl statt. [mehr]

„Gute Nachrichten“ von Mitgliedern des LogistikClusters NRW

Goodman baut für Logwin und Vetten im Regiopark Mönchengladbach für den Kunden C&A

Mönchengladbach. Der Immobilienkonzern Goodman, der bereits für Zalando im Regiopark, dem gemeinsamen Gewerbegebiet von Mönchengladbach und Jüchen, baute und auch Esprit in seinem Portfolio hat, entwickelt für die Logistikdienstleister Logwin und Vetten auf einem 65 000-Quadratmeter-Grundstück eine 22 500 Quadratmeter große Logistikimmobilie. Hinter den zwei Logistikern steht der Großkunde C&A, für den die Luxemburger Logwin AG seit über 50 Jahren umfangreiche Logistikleistungen übernehmen.

Bewährter Partner von Logwin ist die Mönchengladbacher Vetten-Gruppe: Im Bereich Liegeware wird bisher in Schwalmtal-Waldniel zusammengearbeitet, im Bereich Hängeware an der Wickrather Dieselstraße in Mönchengladbach. In einem ersten Schritt will Logwin das Liegewaren-Volumen in den Neubau verlagern; nach der nächsten Ausbaustufe ist geplant, auch die Hängeware aufzunehmen.

Die Arbeiten für das 20-Millionen-Euro-Projekt an der A 61 in Güdderath haben im Januar begonnen, im Juni soll bereits alles fertig sein. Mindestens 150 neue Arbeitsplätze werden fort geschaffen. Esprit. DHL und Primark. Zalando. Und nun C&A. Der Regiopark, das gemeinsame Gewerbegebiet von Mönchengladbach und Jüchen, ist endgültig zu einem der bedeutendsten Drehkreuze für Textil-Logistik in Europa geworden. Mehr geht dann aber auch nicht: Die großen Flächen sind ausverkauft.

NEWS von Mitgliedern des LogistikCluster NRW

DeltaPort integriert Bargelink PortScout

Wesel / Xanten.  Nach dem Hafen Wien nutzt jetzt DeltaPort (Wesel) als erster deutscher Binnenhafen das Modul PortScout von Bargelink. Damit erhalten Besucher von www.deltaport.de  (Rubrik Schifffahrt) jetzt real-time-Informationen über freie Schiffskapazitäten und Ladungsangebote in der Region und in ganz Europa. Auf den Internetseiten von (Binnen-)Häfen wird die Binnenschifffahrt bisher meist nur mit wenigen statischen Fakten beschrieben. Mit dem PortScout haben die Besucher einer Hafen-Website jetzt viel einfacher die Möglichkeit, die Leistungsfähigkeit eines Hafens mit der Stärke der Schifffahrt zu kombinieren. Der Modal-shift von der Straße aufs Wasser kann hierdurch einfacher werden.

UPS steigt auf Sprinter um

Neuss. Der Paketdienst UPS steigt für die Märkte Deutschland, Großbritannien und Irland auf den Mercedes-Benz Sprinter um. Der Sprinter ersetzt den Mercedes-Benz Vario der nicht mehr weiter produziert wird. UPS nutzt den Sprinter in der 5- Tonner Version mit dem 130PS starken Euro 6 Motor. Variiert werden allerdings die Kofferaufbauten die intern als P60, P70 und P80 bezeichnet werden.

Hafen Dortmund verbucht 2014 kräftiges Plus

Dortmund. Der Dortmunder Hafen hat 2014 2,94 Mio t. umgeschlagen und damit das Vorjahresergebnis um 24 % übertroffen. Dies sei das mit Abstand beste Ergebnis seit der Wirtschaftskrise berichtete die Dortmunder Hafen AG. Das Plus in Europas größtem Kanalhafen fiel besonders stark aus, da der Hafen 2013 wegen Schleusensperrungen und Streiks an 109 Tagen mit dem Binnenschiff nur eingeschränkt erreichbar war.

Neue Rheinbrücke Leverkusen soll ab 2017 gebaut werden

Leverkusen / Düsseldorf. Die Bauarbeiten für die neue Rheinbrücke in Leverkusen sollen ab 2017 beginnen. Um Chaos auf den Straßen rund um Köln zu vermeiden, sollen bis dahin viele Autobahnbaustellen im Großraum Köln/Leverkusen vorgezogen werden. Laut NRW-Verkehrsminister Groschek werde es aber dennoch zu Einschränkungen des Verkehrs kommen.

Hülskens nimmt neue Verladeanlagen im Weseler Stadthafen in Betrieb

Wesel. Das Unternehmen Hülskens hat im Weseler Stadthafen, der zum Verbund Deltaport in Wesel gehört, eine Feierstunde zur Eröffnung von neuen Salz- und Kiesverladeanlagen abgehalten. Rund 200 Gäste nahmen an der Feierstunde teil. In einer neuen Halle aus Holz- und Betonelementen kippen die LKWs ihre Salzladungen aus dem nahen esco-Salzbergewerk  in Trichter, durch die das Salz über Transportbänder in den Schiffsraum gelangt. Spezielle Sauganlagen sorgen dafür, dass auch bei feinen Salzen kein störender Staub entsteht. Hülskens und esco streben eine Jahrestonnage von 400.000 t an, das bedeutet 8-9 Schiffe pro Woche. Die Anlage hat eine maximale Leistungsfähigkeit von 400 t/h. Gleichzeitig erneuert wurde auch die Kiesverladeanlage im Weseler Stadthafen, über die Kiese und Sande, die überwiegend aus dem Kieswerk Büderich-Ginderich kommen, in Schiffe verladen werden.

EffizienzCluster macht sich auf  ETP ALICE-Konferenz für neue Innovationsprojekte stark

Mülheim a.d.R./Amsterdam – Die Logistik hat sich in den vergangenen Jahren vom klassischen Transportdienstleister hin zu einer leistungsbestimmenden Instanz globaler Wertschöpfungsnetze entwickelt. Das Effizienzcluster Logistik-Ruhr hat sich daher gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund für den Aufbau der Europäischen Technologieplattform (ETP) ALICE, kurz für Alliance for Logistics Innovation through Collaboration in Europe, stark gemacht. Ziel ist es, dass Forschungsbedarfe stärker in europäischen Ausschreibungen berücksichtigt werden, vor allem im EU-Forschungsrahmenprogramm Horizont 2020.

w3Logistics präsentierte sich auf der logiMAT.

Dortmund. Seit nunmehr 15 Jahren unterstützen IT- und Logistikexperten der w3logistics AG ihre Kunden innerhalb der logistischen Kette mit Produkten und Dienstleistungen. Während der Messe präsentierte das Unternehmen gemeinsam mit der Universität Duisburg-Essen das Produkt „TiLO“ mit dem ein Lager scannerlos betrieben wird, ohne auf die Vorteile einer Scannerlösung zu verzichten. 

Agiplan unterstützt Schmitz Cargobull bei F+E Projektmanagement

Mülheim/Ruhr. Vor der Einführung der neuen Chassis-Modellreihe "GENIOS" unterstützte agiplan Schmitz Cargobull bei der Koordination der umfangreichen Produkt- und Anlagenentwicklung. Die Leistung von agiplan liegt in der Koordination der F&E Arbeiten, der Priorisierung der Arbeitsschritte und der effizienten Schnittstellengestaltung von Produkt- und Anlagenentwicklung.

Logistik-NEWS aus Nordrhein-Westfalen

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Redemann mit neuem Lager

Recklinghausen. Die Recklinghäuser Spedition Redemann hat im Gewerbegebiet „Am Stadion“ eine 3000 qm große Lagerhalle in Betrieb genommen.   [mehr]

Binnenschiff im Rheinkorridor besonders stark

Köln. Die Binnenschifffahrt hat im Rheinkorridor einen konstant hohen Marktanteil. [mehr]

Tedi testet Elektro LKW

Dortmund. Das Handelsunternehmen Tedi erprobt im Rahmen des Projektes „Elmo“ (Elektromobilität urbane Wirtschaftsverkehre) in Dortmund zwei Elektro-12 Tonner. [mehr]

Samskip Van Dieren plant Züge Duisburg-Skandinavien

Duisburg. Der Operateur Samskip Van Dieren setzt ab 1. März Abfahrten ab Duisburg nach Taulov sowie Kopenhagen auf die Schiene. [mehr]

Jeans Fritz mit neuem Logistikpartner

Hüllhorst. Der Bekleidungshändler Jeans Fritz aus Hüllhorst hat sich für Hellmann als neuen Fulfilment-Dienstleister entschieden. [mehr]

Wäscher führt UETR

Dortmund. Dagmar Wäscher, Vorsitzende des Bundesverbandes der Transportunternehmen (BVT) ist neue Präsidentin des UETR (Union Europeenne des Transports Routiers). [mehr]

Online Verbund mit neuen Partnern

NRW. Der Stückgutverbund Online Systemlogistik hat zum Jahresbeginn an verschiedenen Standorten in NRW neue Partner installiert. [mehr]

FS Fahrerschmiede stellt sich neu auf

Essen. Die FS Fahrerschmiede hat ihre Aktivitäten im Ruhrgebiet neu geordnet. [mehr]

Bahngesellschaft EGOO nutzt Lippstadt als „Hub West“

Lippstadt. Die zu Enercon gehörende Eisenbahngesellschaft Ostfriesland Oldenburg (EGOO) hat ihr Netzwerk für Einzelwagen und Wagengruppen über Lippstadt hinaus bis München ausgedehnt. [mehr]

 

 

Quellenverzeichnis

 

Aero International    

Berufs Kraftfahrer Zeitung   

Der Fernfahrer    

Deutsche Verkehrszeitung   

dhf-magazine     

Euro Cargo     

Fischers Gütertransport Nachrichten 

Fracht + Materialfluss   

Frachtdienst     

Gefahrgut Profi    

Güterverkehr     

Handelsblatt     

Ident      

Internationales Verkehrswesen  

Internet Securities Businesswire  

Internationale Transport Zeitschrift  

Schifffahrt und Technik   

KFZ-Anzeiger     

KEP-aktuell     

Logistik für Unternehmen   

Logistik Heute     

Logistik Inside     

Maschinenmarkt    

RFID-Forum     

Trans Aktuell     

Verkehrs Rundschau    

Verkehrsblatt 

Impressum

LOGISTIK.NEWS NRW wird vom LOG-IT Club e.V. erstellt und herausgegeben. Bei Fragen oder Anregungen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen erhalten Sie von den unten genannten Partnern oder im Internet unter www.logistik.nrw.de

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Fax: 0221 - 931 78-78

E-Mail: p.abelmann@sci.de
Internet: www.sci.de

 

Verband Verkehrswirtschaft und Logistik Nordrhein-Westfalen e.V. (VVWL)
Dr. Christoph Kösters
Hauptgeschäftsführer

Tel.: 0251 - 6061-410
Fax: 0251 - 6061-414

E-Mail: verband@vvwl.de
Internet: www.vvwl-transport.de

Verantwortlich für LOGISTIK.NEWS NRW:


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Fax: 0231 - 5417-387

Aktiv unterstützt wird das Logistikcluster von der Europäischen Union und der Landesregierung NRW.

Alle Angaben bzw. Aussagen sind sorgfältig recherchiert, für die Richtigkeit wird jedoch keine Gewähr übernommen. Gültig sind ausschließlich die Aussagen der vollständigen Artikel der vorstehend angegebenen Quellen.

Die Vervielfältigung von Informationen oder Daten, insbesondere die Verwendung von Texten oder Textteilen, bedarf der vorherigen Zustimmung des Logistikcluster NRW.

Herausgegeben am 02. März 2015

Die nächsten LOGISTIK.NEWS NRW werden voraussichtlich am 31. März 2015 erscheinen.

Gerne veröffentlichen wir die Pressemitteilungen unserer Mitglieder. Falls Sie eine entsprechende Meldung haben, können Sie sich direkt an uns wenden. Auch interessante Fachartikel aus Ihrem Hause können wir in der Rubrik „Thema des Monats“ unterbringen.

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