< 5. Fachforum Industrie 4.0 und Logistik „Digitale Transaktionen – Stand, Entwicklungen, Herausforderungen“
30.01.2018 16:40 Alter: 167 days

Branchenkreis Speditionssoftware und Digitalisierung Veranstaltung „Die neue europäische Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) und ihre praktische Auswirkung in der Logistik“


Die Digitalisierung bringt eine Flut an Daten mit sich. Die gespeicherte Datenmenge vergrößert sich jeden Tag. Nur wer „Bigdata“ für sich nutzen kann, wird sich in der digitalisierten Welt durchsetzen können. Aber welche Arten von Daten dürfen ohne Einwilligung verarbeiten werden? Denn gerade
der Umgang mit personenbezogenen Daten ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Aber unter welchen gesetzlichen Voraussetzungen dürfen personenbezogene Daten verarbeitet werden? Was ist die EU-DSGVO, die ab dem 25. Mai 2018 vollumfänglich in Kraft tritt? Welcher unmittelbare Handlungsbedarf für die Logistik besteht, wurde in der Veranstaltung „Die neue europäische Datenschutzgrundverordnung (EUDSGVO) und ihre praktische Auswirkung in der Logistik“ des
Branchenkreises Speditionssoftware und Digitalisierung im Logistikcluster NRW deutlich. Die Veranstaltung fand mit 26 Teilnehmern in Zusammenarbeit mit dem Verband Verkehrswirtschaft und Logistik NRW e.V. (VVWL) am 29.01.2018 im Haus des Verkehrsgewerbes in Münster statt.

Nach Begrüßung und Einführung in die Thematik durch Herrn Benedikt Althaus vom Logistikcluster NRW / VVWL e. V. beleuchtete RA’in Micaela Schork von der Rechtsanwaltskanzlei Tigges Legal aus Düsseldorf in Ihrem Vortrag „Die neue EU-DSGVO – Was kommt auf uns zu?“ die rechtliche
Seite und somit die Neuerungen durch die EU-DSGVO und das „BDSG-neu“ im Gegensatz zu dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Gerade anhand des Praxisbeispiels „Telematik“ wurde deutlich, dass unmittelbarer Handlungsbedarf besteht.

Anschließend zeigte Herr Michael Groß, Data Protection Officer bei Kraftverkehr Nagel GmbH & Co. KG aus Versmold, die praktische Umsetzung eines Datenschutzkonzeptes in seinem Logistikunternehmen. Beide Referenten machten sehr deutlich, dass bis zum 25.05.2018 nur noch wenig Zeit ist, die Prozesse im Unternehmen auf Datenerhebung und –verarbeitung personenbezogener Daten zu analysieren um die Vorgaben der EU-DSGVO einzuhalten. Herr Althaus wies darauf hin, dass Unternehmen, die 10 oder
mehr Personen beschäftigen, welche automatisiert personenbezogene Daten verarbeiten, einen Datenschutzbeauftragten bestellen müssen.

Die zahlreichen Fragen und Diskussionen während und nach Ende der Veranstaltung verdeutlichten, dass noch Informations- und vor allem Handlungsbedarf zu diesem wichtigen Thema vorhanden ist.


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