< 9. BranchenForum HandelsLogistik des Logistikclusters NRW: Automatisierung in Handel und Logistik - Im Lager schneller als im Transport.
22.03.2018 14:20 Alter: 118 days

7. BranchenForum ChemieLogistik NRW 2018 - „Digitalisierung und Innovation in der Chemielogistik“


Am 20. März 2018 fand im Feierabendhaus in Hürth bereits das siebte BranchenForum ChemieLogistik des LogistikClusters NRW statt. Mit rund 70 Teilnehmern war die gemeinsam mit der InfraServ GmbH & Co. Knapsack KG, dem VVWL NRW, ChemCologne und der BVL Regionalgruppe Rhein organisierte Veranstaltung wieder ein voller Erfolg. Im Zentrum der Veranstaltung standen an diesem Tag Fachbeiträge und Diskussionen zum Themenbereich „Digitalisierung und Innovation in der Chemielogistik“. Natürlich wurde wieder genug Platz geboten, damit sich alle Beteiligten der logistischen Kette in der chemischen Industrie ausführlich miteinander austauschen konnten.

Wie gewohnt, begrüßten Dr. Clemens Mittelviefhaus von der InfraServ GmbH & Co. Knapsack KG als Ausrichter der Veranstaltung, Prof. Dr. Otto Jockel als Regionalgruppensprecher der BVL und Peter Abelmann als Clustermanager des Logistikclusters NRW die Gäste. Dr. Mittelviefhaus, der auch für den Partner ChemCologne begrüßte, betonte noch einmal die Bedeutung funktionierender Infrastruktur (u.a. die Rheinbrücken) die auch für die Chemieindustrie ein wesentlicher Erfolgsfaktor sei.

Es folgten vier spannende Fachvorträge. Der erste zum Thema „Digitale Transformation und Innovationen in der Logistik“ von Prof. Dr. Otto Jockel beschäftigte sich mit der Theorie zur Entstehung von Innovationen und den Trends der Digitalisierung in der Logistik. Abschließend fasste Jockel zusammen, wie sich die Branche im Rahmen einer Umfrage zum Thema Innovationen aktuell positioniert. Deutlich wurde, dass die Branche in großen Teilen noch abwartend reagiert und zu wenig innovationsoffen agiert.

Es folgte ein Vortrag aus der Praxis zum Thema „Innovationen in der Transportlogistik: Nutzung von LNG (Liquefied Natural Gas) als Kraftstoff“. Karl-Josef Grobbel von der Liqvis GmbH präsentierte die Vorteile von LNG als eine wichtige Alternative zu Diesel im Schwerlastverkehr. Er zeigte die Vorteile insbesondere im Emissionsbereich, den diese Technik bieten kann. Darüber hinaus informierte Grobbel über den aktuellen Entwicklungsstand, insbesondere in der Tankstelleninfrastruktur für LNG in Deutschland und seinen Nachbarländern, sowie den Planungen für die kommenden Jahre.

In der anschließenden Pause konnten die Teilnehmer sich austauschen und „networken“. Der Erfahrungsaustausch von Praktikern ist ein wesentliches Element der Arbeit des LogistiClusters NRW.

Auch der dritte Vortrag beschäftigte sich mit einem Praxisbeispiel. Unter dem Titel „Digitalisierung von Logistikprozessen mit mobilen Checklisten - Moby.Check ein IT-System zur Realisierung von Logistik4.0“ präsentierte Dirk Emmerich von der Log.Go.Motion GmbH eine innovative Softwarelösung zur Digitalisierung von Checklisten und dazugehörigen Prozessen. Am Model veranschaulichte Emmerich, wie Fahrer, Belader, Leitstand etc. über bekannte Endgeräte und die vorgestellte Lösung die Zusammenarbeit optimieren können.

Der vierte und letzte Vortrag beschäftigte sich mit der „Umsetzung des elektronischen Beförderungspapiers für Gefahrgut - Aufbau einer TP1 in Deutschland“. Björn Noll von der GBK GmbH zeigte den Stand dieses Projektes das ebenfalls zu schlankeren Prozessen in der Chemiebranche – hier insbesondere der Transportlogistik führen soll. Über die angebotene Lösung können Begleitpapiere von Chemietransporten (zur Zeit aber nur FTL-Verkehre) digitalisiert werden.

Ein wichtiger Tagesordnungspunkt in allen BranchenForen des LogistikClusters NRW ist immer eine Podiumsdiskussion unter Einbindung des Publikums. Dafür standen alle vier Referenten zur Verfügung. Die Runde war sich schnell einig, dass die Chemielogistik bisher erst wenige Innovationen eingeführt hat und in diesem Bereich noch viel passieren muss. Ein wesentliches Problem sei die Standardisierung von Prozessen. Hier besteht großer Nachholbedarf, sodass Innovationen auch für eine breite Masse interessant werden.

Im Anschluss der Podiumsdiskussion bot das Cluster noch weitere Möglichkeiten zum Networking.


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