Beschäftigung in der Logistik:

Beschäftigung der Logistikbranche in NRW 2018 auf Rekordniveau

Wie schon im Vorjahr gab es auch 2018 in allen Bereichen der Logistik teilweise deutliche Verbesserungen zum Vergleichsjahr 2017 und erreicht neue Rekordwerte. Die Logistikbranche zeigt damit nochmals ihre herausragende Bedeutung für das Land NRW.

  • 364.000 Beschäftigte in der Kernbranche Logistik (Logistikdienstleister, ihre Dienstleister und Zulieferer)
  • 738.000 Beschäftigte in der erweiterten Logistikbranche (inklusive Industrie und Handel)

 

Ausführliche Auswertung für das Jahr 2018:

Die aktuelle Auswertung des Arbeitsmarktes durch das Kompetenznetz Logistik.NRW umfasst die Daten bis zum Stichtag 30. Juni 2018. Die Kernbranche Logistik (logistikspezifische Dienstleister, logistiknahe Industrie, logistiknahe Dienstleister) entwickelte sich im Jahr 2018 im Vergleich zur letzten Erhebung aus 2017 weiter sehr positiv. Die Beschäftigung in der Kernbranche erhöhte sich wiederum um über 15.500 Beschäftigte. Auch der Anteil der Kernbranche Logistik an der Gesamtbeschäftigung in NRW erhöhte sich leicht von 5,2% auf nun 5,3% (2016 noch 5,1%).

Die Beschäftigten, die in Unternehmen arbeiten, die Produkte und Dienstleistungen entlang der logistischen Funktionskette (Transport – Umschlag – Lagerung) anbieten, stellen den Kernsektor der Logistikbranche dar. Diese dem Logistiksektor direkt zuzurechnenden Wirtschaftszweige können in drei Unterbereiche eingeteilt werden:

  • Die logistiknahe Industrie beinhaltet die Hersteller von Produkten, die für logistische Prozesse benötigt werden. Hierzu gehören vor allem für den Transport benötigte Verpackungsmittel sowie Transportmittel.
  • Die logistiknahen Dienstleistungen sind vor allem unternehmensbezogene Dienste, die zur Realisierung logistischer Dienstleistungen erforderlich sind (z. B. Softwareherstellung, Vermietung von Güterfahrzeugen).
  • Die logistikspezifischen Dienstleistungen sind die konkreten logistischen Dienstleistungen, entsprechend der Funktionskette Transport – Umschlag – Lagerung.

    In der Kernbranche Logistik waren zum Stichtag 30. Juni 2018 über 364.000 Mitarbeiter sozialversicherungspflichtig beschäftigt; davon rund 37.500 in der logistiknahen Industrie, gut 38.000 im Bereich der logistiknahen Dienstleistungen und rund 288.500 in Unternehmen der logistikspezifischen Dienstleistung. Im Vergleich zum 30. Juni 2017 wuchsen damit die logistiknahen Dienstleister (+1500) wieder stärker als die logistiknahe Industrie (+500). Erstmals waren damit bei den Dienstleistern auch mehr Personen als in der Industrie beschäftigt. Das höchste zahlenmäßige Wachstum verzeichnete wiederum die logistikspezifische Dienstleistung, die in diesem einen Jahr um weitere 13.500 Beschäftigte wachsen konnte.

    Die Beschäftigten, die in Unternehmen arbeiten, die Produkte und Dienstleistungen entlang der logistischen Funktionskette (Transport – Umschlag – Lagerung) anbieten, stellen allerdings nur einen Teil der gesamten Beschäftigung im Logistiksektor dar. Hinzu kommen noch die Beschäftigten, die in Industrie- und Handelsunternehmen mit logistischen Tätigkeiten betraut sind. Diese können auf Basis der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten nach Berufen ermittelt werden.

    Insgesamt belief sich die Anzahl der Beschäftigten in dieser erweiterten Logistikbranche in NRW zum 30. Juni 2018 auf etwa 738.000 Personen. Damit wuchs die erweiterte Logistikbranche wiederum gegenüber dem Stichtag 30. Juni 2017 um immerhin 20.000 Beschäftigte und nähert sich der Marke von 750.000 Beschäftigten.

    Insgesamt wuchs die Gesamtbranche Logistik damit wieder etwas stärker als die Gesamtheit der Wirtschaftsbranchen. Der Anteil der Logistikbeschäftigten an allen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in NRW liegt nun bei über 10,7% (2017: 10,5%). Damit unterstreicht die Logistikbranche wiederum ihre herausragende Bedeutung für den gesamten Arbeitsmarkt in NRW.

    Für das Jahr 2019 erwartet das Kompetenznetz Logistik.NRW aufgrund der guten Situation bis zur Jahresmitte noch weitere Verbesserungen auf dem Logistikarbeitsmarkt. Wie sich die derzeitige Eintrübung der Konjunktur und der Fachkräftemangel in Deutschland auswirken wird bleibt abzuwarten. Wir werden darüber berichten sobald Daten vorliegen!

    Rückfragen zu diesem Themenbereich richten Sie bitte an das Management des Kompetenznetzes.

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